english*

"Alle Dinge sind rastlos tätig, / kein Mensch kann alles ausdrücken, nie wird ein Auge satt, wenn es beobachtet, / nie wird ein Ohr vom Hören voll." (Koh. 1,8)

Eigentlich geht es um nichts. Jedoch wer unbedingt eine Erklärung von uns haben will, soll diese hiermit erhalten, denn: "Es gibt einen Vorteil, den das Wissen bietet, aber nicht das Unwissen, wie es einen Vorteil gibt, den das Licht bietet, aber nicht die Dunkelheit" (Koh., 2, 13)

Klubkohelet ist was es ist. Wort und Sinn. Den Symbolcharakter der Bibel aufbrechend und den Inhalt in einen neuen Kontext biegend. "Was gerade ist, das biege krumm, was nicht da ist, das zähle!" (nicht: Koh. 1,15)

Vergleiche Buch Kohelet 1,2: "Windhauch, Windhauch sagte Kohelet. Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch." Es geht um nichts. Und alles. Wort, Bild, Ton, Geruch, Masse, sehen, fuehlen, riechen, hören, spüren. Alles ist vergänglich, darum: "Alles, das deine Hand, solange du Kraft hast, zu tun vorfindet, das tu! Denn es gibt weder Tun noch Rechnen, noch Können, noch Wissen in der Unterwelt, zu der du unterwegs bist." (Koh. 9,7)

Das hebräische Wort "Kohelet" kann vom Wort für "Sammeln" abgeleitet werden. In der griechischen Ur-Übersetzung des alten Testaments findet sich dafür die Definition "säkulare Versammlung". Menschen jedweden Geschlechts, Alters, Herkunft vereinigt euch:

Agiert, reagiert und genießt! Klubkohelet ist was daraus gemacht wird.

Klubkohelet geht einmal im Monat an die Öffentlichkeit.

Wo Genreclubs aufhören fangen wir an :
Lesungen, Performances, Visuals, Modeschauen, Live Painting, Kochsessions, Ausstellungen uvm. existieren hier gleichberechtigt zur Musik (Djs, Bands und musikalische Solokünstler).

Künstler und solche die es werden wollen . Yessss. Mach mit! Oder stirb! Scheiß aufn Wind.

"Wer ist hier gebildet, wer versteht es ein Wort zu deuten?" (Koh. 8, 1)

Klubkohelet ist ein Kollektiv. Abseits von gängigen Klubkonzepten schafft Kohelet Raum und Möglichkeit für Konzeptlosigkeit. Tu wonach dir ist! "Und werd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch du bist so schön! Dann magst du mich in Fesseln schlagen, dann will ich gern zugrunde gehen!" (J. W. Goethe, Faust: Der Tragödie erster Teil)

Du bist schoen!